Mein kleines Taschenrechner Museum
Texas Instruments
Mit 960 Programmschritten oder (alternativ) bis zu 99 Speicherplätzen konnte man schon etwas "Richtiges" anfangen. Programme wurden auf Magnetkarten gespeichert, die ein kleiner Motor quer durch das Gerät am Lesekopf vorbei zog.
Was dem TI-59 offensichtlich fehlte, war eine Textanzeige. Alle Informationen mussten in eine Zeile mit maximal 12 Ziffern gequetscht werden - mehr ging nicht. Aber bei der Konkurrenz, allen voran Hewlett-Packard, war das zunächst auch nicht anders. Dazu später mehr.
Vom Hersteller gab es umfangreiche Programmsammlungen: Auf Magnetstreifen oder in kleinen ROM-Modulen, die in einen Schacht auf der Rückseite des Gerätes eingesetzt wurden. Als Schüler konnte man sich so etwas natürlich nicht leisten. Also wurde selber "drauflos programmiert". Geschadet hat uns das sicher nicht...
Zum Studium musste etwas Besseres her und so kam der TI-95 als direkter Nachfolger des TI-59 gerade rechtzeitig.
Zwar hatte er keine Magnetkarten, dafür aber viel Speicher (8 KBytes, erweiterbar bis 16 KBytes) und eine alphanumerische Anzeige. Für die Bezeichnung der Funktionstasten waren individuelle Displays vorhanden.
Software in ROM-Modulen gab es auch wieder. Besonders toll war die Mathe-Library mit numerischer Lösung von nichtlinearen Gleichungssystemen (bis zu 8 Gleichungen, gelöst mit dem Newton-Verfahren) und von nichtlinearen Differentialgleichungen (bis zu 9 Gleichungen erster Ordnung, gelöst mit Runge-Kutta Verfahren). Das war nicht nur für 1986 einmalig: Es sollte runde 20 Jahre dauern, bevor wieder Taschenrechner von Texas Instruments mit diesen numerischen Fähigkeiten auf den Markt kamen.
Speicher gab es für die damalige Zeit im Überfluss (28 KBytes) und sogar ein Anschluss zum Datenaustausch mit einem ausgewachsenen Computer. Dafür fehlten aber Magnetkarten und ROM-Module.
Man hatte kurzerhand das bekannte Computer-Algebra-System (CAS) "Derive" der Hawaiianischen Firma Soft Warehouse aufgekauft und in einen Taschenrechner implementiert. Damit wurde aus solve(2x-4y=6,x) nicht "Error: Undefined variable" sondern "x = 2y+3".
Das Bild zeigt den Voyage 200, den letzten und leistungsfähigsten Taschenrechner von Texas Instruments aus dieser Baureihe. Er erschien im Jahr 2002.
Vermutlich gab es neben der eher geringen Geschwindigkeit (Taktfrequenzen bis 12 MHz !) auch Probleme mit der Bauteilversorgung.
Jedenfalls kam 2007 der TI-nspire mit einem modernen ARM-Prozessor und Taktfrequenzen um die 100 MHz auf den Markt. Das Computer-Algebra-System wurde nochmals erheblich ausgebaut und neue Betriebssystem-Versionen erscheinen in regelmäßigen Abständen.
2010 folgte die zweite, heute noch aktuelle Version des TI-nspire, die rechts im Bild zu sehen ist.
Der Geschwindigkeitsgewinn des TI-nspire gegenüber älteren Modellen ist frappierend. Auch mit dem Speicher braucht man nicht mehr zu knausern: Je 32 MB ROM und RAM sollten für einen Taschenrechner wohl ausreichen.
Wie wird es weitergehen? Man muss kein Hellseher sein: Der nächste Schritt sind Taschenrechner mit selbstleuchtendem, farbigem Display.
Obwohl der TI-nspire eine relativ hohe Auflösung hat (320x240 Pixel) und 16 Graustufen darstellen kann, ist in schlecht beleuchteten Räumen nichts mehr zu erkennen. Wer schon mal ein iPhone in der Hand hatte weiß, wohin die Reise gehen wird. CASIO hat mit dem FX-CG20 schon ein entsprechendes Modell angekündigt, das im Laufe des Jahres 2011 erscheinen soll. Wie bei vielen Innovationen auf diesem Gebiet wird Texas Instruments sicher ein bis zwei Jahre später mit einem eigenen Gerät antworten. Ich bin gespannt.
Obwohl der TI-nspire eine relativ hohe Auflösung hat (320x240 Pixel) und 16 Graustufen darstellen kann, ist in schlecht beleuchteten Räumen nichts mehr zu erkennen. Wer schon mal ein iPhone in der Hand hatte weiß, wohin die Reise gehen wird. CASIO hat mit dem FX-CG20 schon ein entsprechendes Modell angekündigt, das im Laufe des Jahres 2011 erscheinen soll. Wie bei vielen Innovationen auf diesem Gebiet wird Texas Instruments sicher ein bis zwei Jahre später mit einem eigenen Gerät antworten. Ich bin gespannt.
Nun ist Texas Instruments nicht der einzige Hersteller von hochwertigen programmierbaren Taschenrechnern. Besonders ein anderer amerikanischer Hersteller, das kalifornische Unternehmen Hewlett-Packard, befindet (oder muss man heute sagen: befand?) sich in einem ewigen Wettstreit mit dem texanischen Herausforderer.
Hewlett-Packard
Für uns Schüler war das 1981 kein Thema: HP-Rechner sind für Ingenieure und die Ewigkeit gebaut - und kosten auch entsprechend. So hatte der halbe Mathe-Leistungskurs eben einen TI-59 und wir waren überzeugt, das überlegene Produkt zu verwenden.
Nach ein paar Jahren Studium war die Neugierde dann aber so groß geworden, dass ich mir einen kleinen HP zulegte. Das hätte ich vielleicht besser nicht getan, denn kurz darauf befiel mich der "UPN"-Virus (UPN = Umgekehrte Polnische Notation) und hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Im Laufe der Jahre kamen noch viele alte und neue HPs dazu und deshalb zeige ich die Geräte weiter unten in der historisch richtigen Reihenfolge.
Zuvor aber ein paar Worte über UPN: HP-Rechner sind bekanntlich anders. Statt der bekannten Schreibweise "2+3=" tippt man in der umgekehrten polnischen Notation "2 ENTER 3 +". Benannt ist das Ganze nach einem polnischen Mathematiker, der diese Schreibweise allerdings andersherum (eben umgekehrt) erfunden hat.
Hewlett-Packard kam, das muss man der Ehrlichkeit halber zugestehen, anfangs aus der Not heraus auf UPN: Bei der algebraischen Eingabe muss der Taschenrechner Zwischenergebnisse und Klammerebenen während des Rechenganges speichern. Dafür war bei den ersten Modellen schlicht kein Platz vorhanden.
Übrigens hat Texas Instruments später sogar ein Software-ROM Modul für den TI-59 vertrieben, das UPN auf diesem Rechner emulierte!
Was aber ist auch heute noch so faszinierend an UPN? Das oben genannte Beispiel ist viel zu simpel, um dies zu erkennen. Kurz formuliert: UPN bildet die menschliche Vorgehensweise bei der Lösung von komplexen Berechnungen ab, indem man von innen nach außen rechnet. Das Ganze ist sozusagen Kopfrechnen mit Taschenrechner-Unterstützung. Daher ist UPN, nach einer gewissen Einarbeitungszeit, sehr intuitiv, blitzschnell und enorm flexibel. Es gibt keine verdeckten Zwischenergebnisse oder eine unüberschaubare Anzahl offener Klammern. Ein geübter Anwender erhält mit UPN auch bei schwierigen Formeln schon im ersten Versuch das richtige Ergebnis. Mit Texas Instruments Rechnern habe ich immer zweimal gerechnet, wenn es darauf ankam und dabei oft Fehler gefunden. Und an der Übung lag es bei mir ganz sicher nicht...
Mit den heute üblichen Grafikrechnern, welche die gesamte Formel vor der Berechnung anzeigen, hat UPN an Bedeutung verloren. Für die schnelle Rechnung zwischendurch ist es aber immer noch unschlagbar.
Nach ein paar Jahren Studium war die Neugierde dann aber so groß geworden, dass ich mir einen kleinen HP zulegte. Das hätte ich vielleicht besser nicht getan, denn kurz darauf befiel mich der "UPN"-Virus (UPN = Umgekehrte Polnische Notation) und hat mich bis heute nicht mehr losgelassen. Im Laufe der Jahre kamen noch viele alte und neue HPs dazu und deshalb zeige ich die Geräte weiter unten in der historisch richtigen Reihenfolge.
Zuvor aber ein paar Worte über UPN: HP-Rechner sind bekanntlich anders. Statt der bekannten Schreibweise "2+3=" tippt man in der umgekehrten polnischen Notation "2 ENTER 3 +". Benannt ist das Ganze nach einem polnischen Mathematiker, der diese Schreibweise allerdings andersherum (eben umgekehrt) erfunden hat.
Hewlett-Packard kam, das muss man der Ehrlichkeit halber zugestehen, anfangs aus der Not heraus auf UPN: Bei der algebraischen Eingabe muss der Taschenrechner Zwischenergebnisse und Klammerebenen während des Rechenganges speichern. Dafür war bei den ersten Modellen schlicht kein Platz vorhanden.
Übrigens hat Texas Instruments später sogar ein Software-ROM Modul für den TI-59 vertrieben, das UPN auf diesem Rechner emulierte!
Was aber ist auch heute noch so faszinierend an UPN? Das oben genannte Beispiel ist viel zu simpel, um dies zu erkennen. Kurz formuliert: UPN bildet die menschliche Vorgehensweise bei der Lösung von komplexen Berechnungen ab, indem man von innen nach außen rechnet. Das Ganze ist sozusagen Kopfrechnen mit Taschenrechner-Unterstützung. Daher ist UPN, nach einer gewissen Einarbeitungszeit, sehr intuitiv, blitzschnell und enorm flexibel. Es gibt keine verdeckten Zwischenergebnisse oder eine unüberschaubare Anzahl offener Klammern. Ein geübter Anwender erhält mit UPN auch bei schwierigen Formeln schon im ersten Versuch das richtige Ergebnis. Mit Texas Instruments Rechnern habe ich immer zweimal gerechnet, wenn es darauf ankam und dabei oft Fehler gefunden. Und an der Übung lag es bei mir ganz sicher nicht...
Mit den heute üblichen Grafikrechnern, welche die gesamte Formel vor der Berechnung anzeigen, hat UPN an Bedeutung verloren. Für die schnelle Rechnung zwischendurch ist es aber immer noch unschlagbar.
HP-35 Der elektronische Rechenschieber (Markteinführung 1972)
Hewlett-Packard hatte Ende der 60er Jahre großen Erfolg mit programmierbaren Tischrechnern gehabt. Aber diese Geräte waren monströs, oft größer als eine Schreibmaschine, und für Privatleute unerschwinglich teuer. So kam man auf die Idee, einen Rechner für die Jackentasche zu entwickeln, der ebenfalls Logarithmen und trigonometrische Funktionen beherrschte. Bis dahin konnten Taschenrechner nur die vier Grundrechenarten.
Es geht das Gerücht, dass sich Firmeninhaber Bill Hewlett persönlich gegen seine Marketingleute durchsetzte, die vehement den Erfolg eines solchen Gerätes anzweifelten, welches es auf dem Markt ja noch gar nicht gab. Ungefähr um 1968 stachelte er seine Mitarbeiter an, diesen Taschenrechner dann wenigstens für ihn selbst zu bauen.
Der HP-35 kam schließlich Anfang 1972 auf den Markt und entwickelte sich zu einem Verkaufsschlager. Er legte den Grundstein für die Ära der wissenschaftlichen Taschenrechner und machte den bis dahin überall im Einsatz befindlichen Rechenschieber obsolet.
Die Zahl "35" im Namen ergibt sich übrigens aus der Anzahl der Tasten. Spätere Modelle wurden allerdings nach anderen Kriterien benannt.
Mein Exemplar konnte ich vor einigen Jahren in sehr gut erhaltenem Zustand über eine Kleinanzeige bei einem Privatmann ergattern, der wohl gar nicht wußte, was für einen Schatz er da in Händen hielt.
Die Classic-Familie (Markteinführung 1972-76)
Getragen vom Erfolg des technisch-wissenschaftlichen HP-35 begann man bei HP, ein Schwestergerät für den Geschäftsmann zu entwickeln. Der HP-80 wurde im Folgejahr vorgestellt und beherrschte bereits Annuitätenrechnung.
Dann wurde der HP-35 wurde überarbeitet. Sein verbesserter Nachfolger hieß HP-45 und erschien Anfang 1974.
Das änderte sich 1974 mit dem HP-65 (Video verfügbar), der in Rekordzeit von gerade einmal 18 Monaten nach dem HP-35 Taschenrechner erschien.
Der HP-65 konnte 100 Zeilen mit Tastaturkommandos und 9 Zwischenergebnisse speichern. Weil der Speicher beim Abschalten des Rechners gelöscht wurde, erfand Hewlett-Packard einen miniaturisierten Magnetkartenleser: Mit Magnetpulver beschichtete Plastikstreifen wurden durch einen Schlitz auf der rechten Seite des Gehäuses unterhalb der Anzeige in das Gerät eingeschoben. Ein kleiner Elektromotor sorgte dann für den gleichmäßigen Weitertransport am Lesekopf entlang. Der Streifen kam schließlich auf der anderen Seite des Gehäuses wieder zum Vorschein.
Leider lösen sich die Andruckrollen aus Weichgummi im Laufe der Jahre auf, so dass man heute kaum noch einen Taschenrechner mit Magnetkartenleser in funktionsfähigem Zustand findet.
So revolutionär der HP-65 auch war: Mit 100 Zeilen Programmcode ist man doch sehr begrenzt. Es gab nur wenige Sprung- und Vergleichsbefehle. Auch war es mühsam, ein einmal eingegebenes Programm zu verändern.
Parallel erschien der funktional gleiche HP-97 (Video verfügbar), der aber als Tischrechner konzipiert war und sogar einen kleinen Thermodrucker enthielt.
Diese Rechner waren für Texas Instruments die Herausforderung, im Folgejahr 1977 die Modelle TI-57/58/59 vorzustellen, für die es einen Drucker als separate Einheit zu kaufen gab.
Der HP-67/97 besaß 224 Programmschritte und 26 Speicher für Fliesskommazahlen und wurde einer der bekanntesten und beliebtesten Taschenrechner der 70er Jahre. TIs großer Herausforderer, der TI-59, konnte mit 960 Programmschritten und bis zu 99 Speicherplätzen einiges mehr bieten, aber er kam 10 Monate später auf den Markt und die technologische Entwicklung der damaligen Zeit war rasant.
Als ich 1995 meine erste Industriestelle antrat, waren noch mehrere HP-97 im täglichem Gebrauch im technischen Büro der Firma. Wer einmal mit so einem Gerät gearbeitet hat, kann das gut verstehen.
Die Woodstock-Familie (Markteinführung 1975-77)
Benannt nach der bekannten Cartoon-Figur (und nicht nach dem Festival) begann Hewlett-Packard schon 1975 mit der Einführung einer zweiten Familie von Taschenrechnern. Obwohl kleiner, handlicher und preiswerter als die Geräte der Classic-Reihe waren die diversen Modelle der Woodstock-Familie dennoch leistungsfähig.
Bemerkenswert der HP-25C aus dem Jahre 1976: Er war der erste Taschenrechner, bei dem der Speicherinhalt nach dem Ausschalten nicht verloren ging. Daher auch das "C" im Namen: "Continuous Memory" (Permanentspeicher).
Magnetkartenleser gab es für diese Taschenrechner genauso wenig wie für die Modelle der nachfolgenden Generation.
Die Spice/Spike-Familie (Markteinführung 1978-79)
An der raschen Abfolge von neuen Taschenrechner-Modellreihen zeigt sich die Goldgräber-Stimmung der damaligen Zeit.
Bereits 1978 erschien mit dem HP-31E der erste Vertreter der neuen Spice-Generation. Er war nicht programmierbar, aber mit 60$ für die damaligen Verhältnisse außerordentlich preiswert.
Der HP-34C war das wissenschaftliche Topmodell dieser Ära. Er erschien 1979 und hatte bis zu 210 Programmschritte oder 20 Datenspeicher - allerdings nicht beides gleichzeitig, denn jede Programmzeile verbrauchte Platz aus dem Pool der Datenspeicher.
Eine Besonderheit des HP-34C waren die eingebauten numerischen Lösungsverfahren für Nullstellen und Integrale von Funktionen.
Der HP-41 (Markteinführung 1979-83)
Der 1979 vorgestellte HP-41 begründete eine eigene Ära. Er war das erste Gerät mit alphanumerischer Flüssigkristallanzeige und verfügte über vier Steckplätze für Erweiterungen.
Im Laufe der Jahre erschienen immer weiter verbesserte Updates: HP-41C, HP-41CV, HP-41CX. Die Produktion des letzten Modells wurde erst Ende 1990 eingestellt.
Für die Steckplätze gab es Speichererweiterungen, ROM-Module, Magnetkartenleser, Strichcode-Leser und vieles mehr.
1981 kam das HP-Interface Loop (HP-IL): Ein Netzwerk zur Abfrage von Daten von geeigneten Messgeräten und zum Anschluss von Druckern und Plottern. Damit konnte ein HP-41 System in Schulen und Labors physikalische oder chemische Versuchsreihen automatisch durchführen.
Wie so vieles wurde auch diese Idee später von Texas Instruments aufgegriffen. Bis heute gibt es für TI-Rechner Messdaten-Erfassungssysteme und Sensoren, die speziell für Schulversuche gedacht sind.
Der HP-41 bedeutete praktisch das Ende für den Wettbewerber TI-59.
Texas Instruments entwickelte später einen zum HP-41 vergleichbaren Konkurrenten, den TI-88, brachte das Gerät dann aber doch nicht auf den Markt.
Es wäre viel zu spät gekommen (1982) und hätte dem inzwischen riesigen Ökosystem des HP-41 nichts Vergleichbares entgegensetzen können.
So blieb es bei einigen wenigen Prototypen des TI-88, die heute Höchstpreise erzielen und praktisch nicht mehr zu bekommen sind. Ich habe leider auch kein Exemplar - das Bild links stammt aus dem Internet.
Texas Instruments entwickelte später einen zum HP-41 vergleichbaren Konkurrenten, den TI-88, brachte das Gerät dann aber doch nicht auf den Markt.
Es wäre viel zu spät gekommen (1982) und hätte dem inzwischen riesigen Ökosystem des HP-41 nichts Vergleichbares entgegensetzen können.
So blieb es bei einigen wenigen Prototypen des TI-88, die heute Höchstpreise erzielen und praktisch nicht mehr zu bekommen sind. Ich habe leider auch kein Exemplar - das Bild links stammt aus dem Internet.
Die Voyager-Familie (Markteinführung 1981-82)
Diese Rechner waren handlich (kleiner als der HP-41) und als Nachfolger der klassischen Modelle gedacht. Alle Geräte besaßen eine gut lesbare Flüssigkristallanzeige und Permanentspeicher. Im Laufe der Jahre 1981/82 erschienen fünf Modelle, von denen eines, der HP-12C, auch heute (2011) noch hergestellt und neu verkauft wird!
Unter Ingenieuren hat sich besonders das wissenschaftliche Flagschiff, der HP-15C, einen Legendenstatus erworben.
Die Taschenrechner der Voyager-Familie waren nicht erweiterbar und hatten auch keinen Magnetkartenleser oder Drucker. Programme mussten immer wieder neu von Hand eingetippt werden. Es war außerdem kaum möglich, mehrere Programme für unterschiedliche Aufgabenstellungen im Speicher zu verwalten.
Tragbare Computer
1982 erschien auch der HP-75: Ein voluminöses Gerät hauptsächlich für den kommerziellen Einsatz, z.B. in Kassensystemen, bei der Inventur oder im Außendienst.
Der HP-75 besitzt eine Uhr, kann (zeilenweise!) Textdateien editieren und als Wecker benutzt werden. Damit ist er einer der ersten elektronischen Organizer.
Auch der HP-75 verfügt über einen Magnetkartenleser. Auf jeder der beiden Spuren können 650 Bytes an Daten gespeichert werden. Das ist viel im Vergleich zum HP-65, aber lächerlich wenig in Bezug auf den Speicher des Gerätes (16 KBytes RAM und 48 KBytes ROM).
Das Bild links zeigt einen HP-75 im Erweiterungsgehäuse mit integriertem Telefon-Modem zusammen mit dem Strichcode-Lesestift.
Alle bisher erschienenen Taschenrechner wurden im sogenannten Tastencode programmiert: Der Anwender tippte einfach die Tasten in der Reihenfolge, wie es das Problem erforderte. Dabei wurden die Anschläge aufgezeichnet und konnten später immer wieder abgespielt werden. Zusätzlich gab es bedingte Sprungbefehle, um Programmschleifen zu erstellen. 1982 änderte sich das mit dem HP-75 grundlegend, denn dieser Rechner verstand die bei Heimcomputern beliebte Programmiersprache BASIC.
Als Erweiterungsmodul für den ROM-Stechplatz wurde auch die Programmiersprache FORTH angeboten und sogar Assembler-Programmierung war möglich und umfangreich dokumentiert.
Für den HP-71B gab es letztmalig einen Magnetkartenleser als Zubehör. Die Magnetstreifen waren wie beim HP-75 viel länger als bei früheren Geräten (es wurden wesentlich mehr Daten gespeichert) und mussten per Hand möglichst gleichmäßig durch den rechts neben der Anzeige angebrachten Leser gezogen werden.
Der HP-71B kam mit 64 KBytes ROM und 17,5 KBytes frei verfügbarem RAM. Er war damit besser ausgestattet als viele Heimcomputer dieser Zeit. Wie der HP-41 konnte auch der HP-71B über den HP-Interface Loop alle Arten von externen Druckern, Plottern und Messgeräten ansteuern - allerdings mit 25-facher Geschwindigkeit!
Leider fehlte diesem Rechner erstmals der beliebte UPN-Rechenmodus, denn der hätte zu einem BASIC-Rechner einfach nicht gepasst.
Für den HP-71B entwickelte HP eine neuen 4-bit Prozessor-Architektur, den sogenannten Saturn-Chip, welcher in den folgenden Jahrzehnten in allen Tisch- und Taschenrechnern des Herstellers zum Einsatz kam. Erst mit dem HP-49g+ im Jahre 2003 wurde diese Prozessorplattform durch die modernere ARM-Generation abgelöst.
Leider fehlte diesem Rechner erstmals der beliebte UPN-Rechenmodus, denn der hätte zu einem BASIC-Rechner einfach nicht gepasst.
Für den HP-71B entwickelte HP eine neuen 4-bit Prozessor-Architektur, den sogenannten Saturn-Chip, welcher in den folgenden Jahrzehnten in allen Tisch- und Taschenrechnern des Herstellers zum Einsatz kam. Erst mit dem HP-49g+ im Jahre 2003 wurde diese Prozessorplattform durch die modernere ARM-Generation abgelöst.
Die Clamshell-Familie (Markteinführung 1986-91)
Das erste Modell der Clamshell-Familie war der Business-Rechner HP-18C. Er wurde 1986 vorgestellt und hatte ein radikal anderes Design als vorherige Geräte.
Sein technisch-wissenschaftlicher Bruder, der HP-28C, wurde 1987 auf den Markt gebracht. Bereits im Folgejahr erschien der überarbeitete Nachfolger HP-28S mit mehr Speicher und höherer Geschwindigkeit.
Die Besonderheit des HP-28 ist neben seinem Erscheinungsbild die Fähigkeit, Berechnungen nicht nur numerisch, sondern auch symbolisch ausführen zu können. Auf "großen" Computern gab es solche Algebra-Systeme schon länger, zum Beispiel Mathematica, Maple oder Derive, aber in Taschenrechnern war das ganz neu.
Und noch ein Novum: Alle Rechner der Clamshell-Familie waren mit einer Infrarot-Schnittstelle ausgerüstet, über die Ergebnisse zu einem Drucker gesendet werden konnten.
Mit dem HP-28 hielt auch eine neue Programmiersprache Einzug, die bis heute in allen leistungsfähigen Taschenrechnern von HP zu finden ist: RPL (Reverse Polish Lisp).
Nachdem die Grenzen der Tastenprogrammierung offenkundig zutage traten und man sich mit BASIC nicht dauerhaft anfreunden konnte, erfand HP kurzerhand ein Konglomerat aus FORTH und LISP. In dieser Programmiersprache waren wesentliche Teile des Taschenrechner-Betriebssystems geschrieben, aber sie stand auch dem Anwender für seine eigenen Programmieraufgaben zur Verfügung.
Rückblickend muss man wohl zugestehen, dass RPL schwierig zu lernen ist und die Programme unübersichtlich sind. RPL mag viele Anwender vom Programmieren eher abgehalten als dazu motiviert haben. Außerdem ist es langsam, was sich vor allem bei aufwändigen symbolischen Berechnungen bemerkbar macht.
Nachdem die Grenzen der Tastenprogrammierung offenkundig zutage traten und man sich mit BASIC nicht dauerhaft anfreunden konnte, erfand HP kurzerhand ein Konglomerat aus FORTH und LISP. In dieser Programmiersprache waren wesentliche Teile des Taschenrechner-Betriebssystems geschrieben, aber sie stand auch dem Anwender für seine eigenen Programmieraufgaben zur Verfügung.
Rückblickend muss man wohl zugestehen, dass RPL schwierig zu lernen ist und die Programme unübersichtlich sind. RPL mag viele Anwender vom Programmieren eher abgehalten als dazu motiviert haben. Außerdem ist es langsam, was sich vor allem bei aufwändigen symbolischen Berechnungen bemerkbar macht.
Die Pioneer-Familie (Markteinführung 1988-91)
War die Voyager-Familie benannt nach einem Raumschiff auf dem Weg zum Saturn (der neuen Prozessor-Architektur), so trug die Pioneer-Familie den Namen eines Raumschiffes, das den Saturn bereits erreicht hatte.
Mein erster HP-Rechner, ein HP-32S, stammt aus dieser Ära.
Der leistungsfähigste Pioneer war der HP-42S von 1988, der software-kompatibel zum legendären HP-41 ist.
Obwohl auch der HP-42 einen Infrarot-Port hatte, fehlte ansonsten jegliche Erweiterungsmöglichkeit. Der große Erfolg des HP-41 konnte nicht wiederholt werden.
Die Charlemagne-Familie (Markteinführung 1990-99)
Der große Wunsch des HP-28 Entwicklungsteams, einen Taschenrechner mit ähnlichen Erweiterungsmöglichkeiten wie beim HP-41 zu schaffen, wurde endlich mit dem HP-48SX im März 1990 Wirklichkeit.
In dieser Serie erschienen in den Folgejahren noch weitere, ähnliche Modelle, die alle die Ziffer 48 im Namen trugen.
Im August 1999 wurde mit dem HP-49 ein neues Gerät eingeführt, dass erstmals mit Flash-Speicher arbeitete und sich auch optisch von der früheren 48er-Reihe abhob. Die interne Architektur und die Bedienung blieben weitgehend gleich, allerdings hat der HP-49 ein verbessertes Computer-Algebra-System (CAS).
Durch den programmierbaren ROM-Speicher hat der Anwender die Möglichkeit, Updates und Software-Bibliotheken vom Hersteller nachzuladen. Diese Technologie war so erfolgreich, dass sie in allen folgenden High-End Rechnern implementiert wurde.
Der HP-49 ist der letzte Rechner, der von dem inzwischen auf 4 MHz aufgebohrten Saturn-Prozessor angetrieben wird.
2003 begann mit dem HP-49g+ (später gefolgt von den ähnlichen Modellen HP-48gII und HP-50g) auch für Hewlett-Packard-Taschenrechner die Neuzeit. Auf Basis der mit über 200 MHz getakteten ARM-Architektur wurde ein viel flüssigeres und angenehmeres Arbeiten mit den zuletzt doch eher phlegmatischen Geräten möglich. Man darf sich von den unterschiedlichen Ziffern nicht täuschen lassen: Bis auf die Farbgebung und den Speicherausbau sind diese Taschenrechner sehr ähnlich und mit nahezu gleicher Software ausgestattet.
Back to the Roots
Man könnte meinen, HP besinnt sich auf seine alten Qualitäten. Pünktlich zum 35sten Jubiläum wurde 2007 der HP-35S vorgestellt. Ein toller Rechner ganz in der Tradition der besten UPN-Maschinen.
Leider reicht die (chinesische) Herstellqualität nicht an frühere Erfolge heran: Ich konnte bei mehreren Geräten schon nach kurzer Gebrauchszeit prellende Tasten feststellen.
Texas Instruments versus Hewlett-Packard
Keine Frage: Texas Instruments hat 1967 den elektronischen Taschenrechner erfunden und sie erhielten sogar das Patent. Allerdings war das erste Modell (Cal-Tech) ein Prototyp, der nie in Serie ging. Der erste lieferbare Taschenrechner von TI (DataMath) kam 1972 auf den Markt - und hatte mit seinen vier Grundrechenarten gegen den gleichzeitig erschienenen HP-35 keine Chance.
Auch danach war der technische Fortschritt vor allem von Hewlett-Packard geprägt:
Bei der Einführung von Flash-Speicher waren beide Kontrahenten gleich auf: 1999 erschienen relativ zeitgleich der HP-49G und der TI-83 Plus, ersterer mit 2 MBytes Flash Speicher, letzterer mit 512 KBytes.
Ca. Ende 2006 / Anfang 2007 kam der TI-nspire auf den deutschen Markt: Ein programmierbarer, grafischer Taschenrechner mit neuartigem, computer-ähnlichem Bedienkonzept und großem, hochauflösenden Display. Mathematische Aufgaben werden in Dokumenten verwaltet, die mehrere Seiten (Blätter) haben können. Diese Blätter enthalten nicht nur die eigentliche Rechnung, sondern auch erklärende Texte, Grafiken oder Excel-ähnliche Tabellen. Das Bedienkonzept ist ganz an den Erfordernissen des modernen Mathematikunterrichts an Schulen ausgerichtet. Für Ingenieure oder Studenten ist der Rechner etwas umständlich, weil man nicht "einfach drauflosrechnen" kann, sondern erstmal ein neues Dokument anlegen muss (wie an Computern eben auch). Außerdem gibt es eine Computer-Software für Windows und Macs, die alle Funktionen des Taschenrechners eins zu eins nachbildet und zu Lehrzwecken eingesetzt werden kann.
Die CAS-Fähigkeiten (symbolische Algebra) des Gerätes wurde nochmals erweitert und schlagen den aktuellen Wettbewerber, den HP-50g, in manchen Gebieten deutlich. Außerdem ist der TI-nspire wesentlich intuitiver zu bedienen.
Von Hewlett-Packard existiert bis heute (2011) kein zum TI-nspire vergleichbares "Mathe-Lernsystem". Wer nun aber glaubt, dies sei (endlich einmal) eine originäre Erfindung von Texas Instruments, der kennt offenbar den Casio ClassPad 300 nicht. Der kam nämlich schon 2003 auf den Markt und nimmt alle "neuen" Features des TI-nspire vorweg - einschließlich der Nachbildung des Taschenrechners als Computer-Software.
Auch danach war der technische Fortschritt vor allem von Hewlett-Packard geprägt:
- Der erste Taschenrechner mit trigonometrischen und logarithmischen Funktionen: HP-35 (1972) versus SR-50 (1974).
- Der erste programmierbare Rechner: HP-65 (1974) versus SR-52 (1975).
- Der erste Rechner mit Magnetkartenleser: HP-65 (1974) versus SR-52 (1975).
- Der erste wirklich leistungsfähige programmierbare Rechner: HP-67 (1976) versus TI-59 (1977) (allerdings hatte der TI-59 rund 4-mal so viel Speicherplatz).
- Der erste Taschenrechner mit Permanentspeicher: HP-25C (1976) versus Ti-58C (1977).
- Der erste Rechner mit alphanumerischer Flüssigkristallanzeige: HP41 (1979) versus TI-88 (1982 - zurückgezogen).
- Das erste Taschenrechner-Interface für Messdatenerfassung: HP-IL (1981) versus TI-CBL (Calculator Based Laboratory) (1994).
- Der erste Taschenrechner, der mit komplexen Zahlen rechnen konnte: HP-15 (1982) versus TI-68 (1988).
- Der erste Taschenrechner im Querformat mit QWERTY-Tastatur: HP-71 (1984) versus TI-95 (1986).
- Der erste Taschenrechner mit BASIC-Programmierung: HP-71 (1984) versus TI-74 Basicalc (1985).
- Der erste Rechner mit Computer-Algebrasystem: HP-28 (1987) versus TI-92 (1995).
- Der erste leistungsfähige Grafikrechner: HP-48 (1990) versus TI-85 (1992).
- Der erste Rechner auf Basis der neuen ARM-Prozessorarchitektur: HP-49g+ (2003) versus TI-nspire (2007).
Bei der Einführung von Flash-Speicher waren beide Kontrahenten gleich auf: 1999 erschienen relativ zeitgleich der HP-49G und der TI-83 Plus, ersterer mit 2 MBytes Flash Speicher, letzterer mit 512 KBytes.
Ca. Ende 2006 / Anfang 2007 kam der TI-nspire auf den deutschen Markt: Ein programmierbarer, grafischer Taschenrechner mit neuartigem, computer-ähnlichem Bedienkonzept und großem, hochauflösenden Display. Mathematische Aufgaben werden in Dokumenten verwaltet, die mehrere Seiten (Blätter) haben können. Diese Blätter enthalten nicht nur die eigentliche Rechnung, sondern auch erklärende Texte, Grafiken oder Excel-ähnliche Tabellen. Das Bedienkonzept ist ganz an den Erfordernissen des modernen Mathematikunterrichts an Schulen ausgerichtet. Für Ingenieure oder Studenten ist der Rechner etwas umständlich, weil man nicht "einfach drauflosrechnen" kann, sondern erstmal ein neues Dokument anlegen muss (wie an Computern eben auch). Außerdem gibt es eine Computer-Software für Windows und Macs, die alle Funktionen des Taschenrechners eins zu eins nachbildet und zu Lehrzwecken eingesetzt werden kann.
Die CAS-Fähigkeiten (symbolische Algebra) des Gerätes wurde nochmals erweitert und schlagen den aktuellen Wettbewerber, den HP-50g, in manchen Gebieten deutlich. Außerdem ist der TI-nspire wesentlich intuitiver zu bedienen.
Von Hewlett-Packard existiert bis heute (2011) kein zum TI-nspire vergleichbares "Mathe-Lernsystem". Wer nun aber glaubt, dies sei (endlich einmal) eine originäre Erfindung von Texas Instruments, der kennt offenbar den Casio ClassPad 300 nicht. Der kam nämlich schon 2003 auf den Markt und nimmt alle "neuen" Features des TI-nspire vorweg - einschließlich der Nachbildung des Taschenrechners als Computer-Software.
Die nächste Generation - Smart Pocket Calculators
Ab jetzt kommen die Innovation wohl von Casio anstatt von Hewlett-Packard: Der FX-CG20 (FX-CG10 in den USA) hat eine Vollfarb-Anzeige mit Hintergrundbeleutung - wie ein Smartphone. Er wurde im Herbst 2010 vorgestellt und ist seit Anfang 2011 lieferbar.
Texas Instruments ließ sich nicht lange bitten: Schon im Frühjahr 2011 erfolgte die Ankündigung des TI-nspire CX - mit Vollfarb-Anzeige und Hintergrundbeleuchtung ! Seit Juli 2011 ist er auch in Deutschland lieferbar.
Texas Instruments ließ sich nicht lange bitten: Schon im Frühjahr 2011 erfolgte die Ankündigung des TI-nspire CX - mit Vollfarb-Anzeige und Hintergrundbeleuchtung ! Seit Juli 2011 ist er auch in Deutschland lieferbar.
Links: So stellt sich Casio im Herbst 2010 die Zukunft der Taschenrechner vor: Kurvendiskussion an realen Objekten.
Rechts: Ein Bild vom TI-nspire CX - ein halbes Jahr später als die Abbildung links. Etwaige Ähnlichkeiten sind natürlich rein zufällig...
Rechts: Ein Bild vom TI-nspire CX - ein halbes Jahr später als die Abbildung links. Etwaige Ähnlichkeiten sind natürlich rein zufällig...
Der aktuelle Stand (2011/12)
Leider scheint es so, als habe Hewlett Packard den Wettkampf mit seinem großen Rivalen Texas Instruments aufgegeben. Der HP-50g basiert in weiten Teilen auf dem über 20 Jahre alten HP-48 SX und kann nicht wirklich mit dem modernen TI-nspire CX und seinem hintergrundbeleuchteten Farbdisplay mithalten.
Was es sonst noch gab
Der HP-95LX ist ein vollwertiger MS-DOS PC aus dem Jahre 1991 mit 8088 ähnlichem Prozessor, welcher mit 5,37 MHz getaktet wird. Der Speicherausbau ist wahlweise 512 KBytes oder 1 MByte und es gibt MS-DOS 3.3 und Lotus 1-2-3 im ROM.
Der Apple-Newton erschien unter der Bezeichnung MessagePad 100 erstmals im Jahre 1994. Ähnlich wie die späteren HP-Taschenrechner und das heutige iPhone basiert seine Prozessor-Architektur auf dem ARM-Chip. Im Bild ist das verbesserte MessagePad 130 von 1997 zu sehen.
Links
The Museum of HP Calculators Eine wunderbare Fundgrube mit allen historischen Hewlett-Packard-Rechnern - angefangen bei den ersten Rechenmaschinen.
VCALC.net Unmengen an Infos zu frühen Taschenrechnern eines verrückten Sammlers.
hpcc.org Der HP Computer-Club existiert seit über 20 Jahren.
HP Virtual Museum Auch Hewlett-Packard selbst pflegt ein Web-Museum.
hpcalc.org Infos und Programme für alle RPL-Taschenrechner vom HP-28 bis zum HP-50.
Datamath Eine Webseite mit Bildern und Infos zu frühen Texas Instruments-Taschenrechnern.
ticalc.org Infos und Programme zu aktuellen Taschenrechnern von Texas Instruments.
TI-Basic Developer Basic Programmierung für die aktuellen TI-Grafikrechner.
Vier technisch-wissenschaftliche Taschenrechner im Vergleich Mein Artikel aus der c't 12/1990.
Emulatoren
Ein kostenloses HP-12C dashboard widget für Mac OS X.
Der originale HP-15C emulator für iOS (recht teuer, aber sehr gut).
Ein anderer guter Emulator für iOS ist dieser HP-42s.
Hier der berühmte HP41CX als iOS Emulation.
Ein originärer RPN calculator für iOS ohne bekanntes Vorbild.
Free42 ist ein Open Source Projekt und für diverse Computer- und Handyplattformen verfügbar.
Nur für Andoid gibt es diesen TI58C/59 Emulator.